Um 7:00 stehen wir bereit zur Abfahrt vor dem Reisebuero in Pokhara. Jakob spuert seinen Bauch schon bedenklich grummeln und die erste Uebelkeit nahen. Nichtsdestotrotz wird ordentlich Gebaeck eingekauft, kost jo nix! Als die ersten Schlagloecher den Bus durchschuetteln wird das Speibsackel ausgepackt. Dieses erweist sich jedoch als loechrich und somit ergiesst sich ein guter Teil des Inhalts ueber T-shirt und Hose. Dank netten Mitreisenden und den Wasserflaschen kann mit Hilfe von Feuchttuechern und Wasser der groebste Schmutz beseitigt werden. Das T-shirt verlaesst zum Wohle aller durch das Fenster den Bus. Nach sechs Stunden anstrengenster Busfahrt schlaegt uns beim verlassen die brutale Wand von 38 Grad und einer deftigen Luftfeuchte entgegen und zwingt uns beinahe in die Knie. Gottseidank gehts sofort im Jeep zur sehr angenehmen Lodge. Jakob kuriert sich mit Cola, Musik und Schlaf im Zimmer aus. Waehrenddessen besichtigt David das Elefantengehege, das Chitwan-NP-Museum und sieht sich zum ersten mal den Sonnenuntergang am nahen Fluss an. Schlafen unter Fliegennetzen und bei unabsichtlich weit geoeffneten Fenstern, was uns fuer die naechsten Tage ein Gewimmel an Muecken im Zimmer beschert.
Nach dem Fruehstueck gehts mit dem Kanu flussabwaerts, vorbei an Wassertulpen und immerhin einem Krokodil. Der im Programm gross angekuendigte "Jungle-walk" entpuppt sich als halbstuendiges zuerueckschlender zum Elefantengehege (Obwohl wir Tage spaeter erfahren, dass dabei sogar ein Nashorn und anderes imposantes Getier gesichtet worden sei). Beim Elefantengehege werden die Elefantenbabys fotografiert und gestreichelt. Die Haut fuehlt sich echt arg an. Und selbst die ganz Jungen, die noch etwas tollpatschig auf den Fuessen wirken, sind aus der Naehe betrachtet schon gamz schoen fette Viechetr. Kurz vor Mittag gehts dann zum Elefantbath. Dies ist der insgeheime Hoehepunkt im Programm. Am Fluss stehen einfach ein paar Elefanten mit Fuehrern. Auf den nackten Elefantenruecken setzt man sich dann, waehrend er niederkauert, hinauf. Wenn er sich dann erhebt, entschwindet auf einmal der Boden in schwindelige Hoehen und man fuehlt wie die Muskeln sich unter der zentimeterdicken und rauhen Haut bewegen. Das ist schon ein beeindruckendes Gefuehl. Der Elefant trottet dann ins Wasser und besprueht mit dem Ruessel den fuer ihn wahrscheinlich kaum spuerbaren Extraballast. Schlussendlich wird er in den Fluss geworfen. Das macht richtig Spass und vor allem sind die Tiere einfach nur genial. Dass die Mittagshitze abgekuehlt wird, ist da fast nur noch Nebeneffekt. (Ein Elefant kostete uebrigens "nur" 40000 Euro! - zum Abschluss vom Studium dann vielleicht eh genau das richtige! ;) ) Jetzt gibts erst mal Siest bis um halb Drei dann gehts auf zur Elefantesafari. Hier sitzt man nun auf einer Plattform auf einem Elfantenruecken wird gemaechlich durch den Djungel getragen. Dabei sehen wir Affen, einige bunte Voegel und Schmetterlinge und als Hoehpunkt ein wildes Nashorn. Mit den Elefanten kommt man sogar ziemlich nahe an dieses mit Panzerplatten bedeckte Tier heran. Es folgt noch Abchillen am Flussufer bei Sonnenuntergang.
Heute zum letzten Mal vor fuenf aufgestanden. Um halb Sechs sitzen wir im Jeep und brausen Richtung Djungel. Die Fahrt ist zwar dank Sonnenaufgang ueber Feldern echt nett, und auch der Djungel ist richtig imposant, nur leider bleiben diesmal, bis auf Wild die Tiersichtungen aus. Pech gehabt, es ist trotzdem ein netter Ausflug. Der restliche Tag wird einem erneuten Elfantenbad, abhaengen in der Mittagshitze und herumbummeln im Ort verbracht.
Auch der naechste Tag ist schnell erzaehlt. Busfahren ist angesagt. Die von einem Mitarbeiter der Lodge mit drei Stunden vorhergesagte Fahrzeit erstreckt sich von 9:00 bis 17:00 - Naja fast, nepalesiche Zeitrechnung halt! Kurzer Bummel durch Thamel, dann brausen wir mit einem Taxi in die Goshen Lodge, gleich in der Naehe von Patan, ein gemuetliches Hotel um wenig Geld.
Heute wird dann Patan besichtigt, auch hier muss man jetzt Geld hinblaettern. Ja Kathmandu ist einfach schon eine richtige Touristenstadt, schade. Immerhin treffen wir wieder einemal (wie gesagt, wir wundern uns nicht mehr) Yves und Anna. Von denen holen wir uns dann noch ein paar nuetzliche Tipps was wir uns anschauen koennen und plaudern bei Tee und Keksen. Sonst werden Mitbringsel gekauft und Tag in German Bakerys hinuebergebogen. Ach ja im Tibetan Camp waren wir auch und haben beim Knuepfen von Teppichen zugesehen. (Papa, wie funktioniert das mit dem Teppich im Handgepaeck?) Sonst nicht viel zu berichten. Drei Tage muessen noch in Kathmandu (bzw. Umgebung, da schwebt uns schon was vor) verbracht werden.
Liebe Gruesse an Alle
David und Jakob
Nach dem Fruehstueck gehts mit dem Kanu flussabwaerts, vorbei an Wassertulpen und immerhin einem Krokodil. Der im Programm gross angekuendigte "Jungle-walk" entpuppt sich als halbstuendiges zuerueckschlender zum Elefantengehege (Obwohl wir Tage spaeter erfahren, dass dabei sogar ein Nashorn und anderes imposantes Getier gesichtet worden sei). Beim Elefantengehege werden die Elefantenbabys fotografiert und gestreichelt. Die Haut fuehlt sich echt arg an. Und selbst die ganz Jungen, die noch etwas tollpatschig auf den Fuessen wirken, sind aus der Naehe betrachtet schon gamz schoen fette Viechetr. Kurz vor Mittag gehts dann zum Elefantbath. Dies ist der insgeheime Hoehepunkt im Programm. Am Fluss stehen einfach ein paar Elefanten mit Fuehrern. Auf den nackten Elefantenruecken setzt man sich dann, waehrend er niederkauert, hinauf. Wenn er sich dann erhebt, entschwindet auf einmal der Boden in schwindelige Hoehen und man fuehlt wie die Muskeln sich unter der zentimeterdicken und rauhen Haut bewegen. Das ist schon ein beeindruckendes Gefuehl. Der Elefant trottet dann ins Wasser und besprueht mit dem Ruessel den fuer ihn wahrscheinlich kaum spuerbaren Extraballast. Schlussendlich wird er in den Fluss geworfen. Das macht richtig Spass und vor allem sind die Tiere einfach nur genial. Dass die Mittagshitze abgekuehlt wird, ist da fast nur noch Nebeneffekt. (Ein Elefant kostete uebrigens "nur" 40000 Euro! - zum Abschluss vom Studium dann vielleicht eh genau das richtige! ;) ) Jetzt gibts erst mal Siest bis um halb Drei dann gehts auf zur Elefantesafari. Hier sitzt man nun auf einer Plattform auf einem Elfantenruecken wird gemaechlich durch den Djungel getragen. Dabei sehen wir Affen, einige bunte Voegel und Schmetterlinge und als Hoehpunkt ein wildes Nashorn. Mit den Elefanten kommt man sogar ziemlich nahe an dieses mit Panzerplatten bedeckte Tier heran. Es folgt noch Abchillen am Flussufer bei Sonnenuntergang.
Heute zum letzten Mal vor fuenf aufgestanden. Um halb Sechs sitzen wir im Jeep und brausen Richtung Djungel. Die Fahrt ist zwar dank Sonnenaufgang ueber Feldern echt nett, und auch der Djungel ist richtig imposant, nur leider bleiben diesmal, bis auf Wild die Tiersichtungen aus. Pech gehabt, es ist trotzdem ein netter Ausflug. Der restliche Tag wird einem erneuten Elfantenbad, abhaengen in der Mittagshitze und herumbummeln im Ort verbracht.
Auch der naechste Tag ist schnell erzaehlt. Busfahren ist angesagt. Die von einem Mitarbeiter der Lodge mit drei Stunden vorhergesagte Fahrzeit erstreckt sich von 9:00 bis 17:00 - Naja fast, nepalesiche Zeitrechnung halt! Kurzer Bummel durch Thamel, dann brausen wir mit einem Taxi in die Goshen Lodge, gleich in der Naehe von Patan, ein gemuetliches Hotel um wenig Geld.
Heute wird dann Patan besichtigt, auch hier muss man jetzt Geld hinblaettern. Ja Kathmandu ist einfach schon eine richtige Touristenstadt, schade. Immerhin treffen wir wieder einemal (wie gesagt, wir wundern uns nicht mehr) Yves und Anna. Von denen holen wir uns dann noch ein paar nuetzliche Tipps was wir uns anschauen koennen und plaudern bei Tee und Keksen. Sonst werden Mitbringsel gekauft und Tag in German Bakerys hinuebergebogen. Ach ja im Tibetan Camp waren wir auch und haben beim Knuepfen von Teppichen zugesehen. (Papa, wie funktioniert das mit dem Teppich im Handgepaeck?) Sonst nicht viel zu berichten. Drei Tage muessen noch in Kathmandu (bzw. Umgebung, da schwebt uns schon was vor) verbracht werden.
Liebe Gruesse an Alle
David und Jakob
hi jungs, die schilderungen klingen einfach genial; wenn man sowas nach dem büro liest fragt man sich schon, ob man alles richtig macht...; mann wäre ich da gerne dabei. dass elefanten beeindruckend sind weiss ich aus namibia, nur kann man dort nicht drauf reiten. ich wünsch euch einen angenehmen ausklang dieser reise, die erinnerungen daran wird euch lange begleiten! lg A
AntwortenLöschenhallo traveller, es freut uns, dass es euch (wieder) gut geht. der chitwan trip scheint sich echt gelohnt zu haben - da habt ihr ja viel mehr erlebt wie wir damals.
AntwortenLöschendie zeit in kathmandu wird euch schon nicht lange werden - ist ja nicht so ein nest wie delhi :-)
teppich? cool! wieso handgepaeck? geht er nicht in den rucksack? tja, am besten als eigenes packerl schnueren, oder eine tasche kaufen - kosten eh nix...
viele liebe gruesse noch ein letztes mal aus teneriffa. abflug heute mittag. 14 tage - 14 wanderungen - passt!
freuen uns schon sehr auf euch!