Montag, 16. April 2012

Schon wieder essen und chillen

Schoen langsam koennte man meinen diese "Reise" entwickelt sich zu einem All-Inclusive-Cluburlaub. Hier warum:

Also vor 2 Tagen sind wir dann von Lete wegen des eher trueben Wetters dann nicht ganz so frueh wie geplant aufgebrochen. Die Bergsicht geht gegen Null, dicke Wolken haengen tief im Tal. dafuer ist der Pfad umso besser, auch wegen der mangelnden Hitze. Immer schoen die Strasse meidend, schlaengelt sich der Weg durch nun djungelige Gegend. Echt ein Wahnsinn, wie schnell sich hier die Landschaft veraendert. Kurz werden wir von 2 strolchig aussehnden, aber im Grunde ganz netten und interessierten Nepalesen begleitet, die wir fast nicht mehr los werden. Sogar zum Tee, der eigentlich als Vorwand geplant war um sie los zu werden, begleiten sie uns. Erst als wir beim Polizeicheckpoint unser Permit stempeln lassen muessen, koennen wir uns verabschieden. Weiter durch Nieselregen, bis das Wetter gegen Mittag besser wird. Puenktlich nach der Pause in einem verschlafenen (ja sogar die Wirtin muessen wir aufwecken um etwas essbares zu bekommen) kleinen Dorf, kommt die Sonne hervor und begleitet uns bis wir Tatopani erreichen. Ca. eine Stunde vor unserem Ziel winken uns zwei schrullige Althippies in ein gemuetliches Restaurant mit kleinen Katzen und vielen spielenden Kindern. Wir unterhalten uns nett, jedoch etwas langsam (der Knaster hat ueber die Jahre Spuren an den Beiden hinterlassen :) ) ueber gemuetliche Plaetze die wir in Pokhara und Umgebung noch besuchen koennen, wo man den ganzen Tag sitzen und schauen kann. In Tatopani treffen wir dann wieder auf unsere deutschen Freunde die wie wir im Dhaulagiri Lodge untergekommen sind. Es wird noch ein lustiger Abend mit allerlei guten Getraenken und ebensoguten Gespraechen.

Heute ist grosser Wasch- und Rasttag angesagt. Den Vormittag verbringen wir damit unsere bereits etwas stinkende Waesche zu waschen. Dann machen wir einen kleinen Ausflug durch das Dorf wobei wir alle 10 min. stehen bleiben und uns einen Snack genehmigen. Nachdem wir zum dritten Mal einkehren, kommen wir uns fast schon etwas dekatent vor. Am Nachmittag schlendern wir dann zu den heissen Quellen am Fusse von Tatopani und weichen uns im fast 45 Grad heissen Wasser ein. Dabei plaudern wir lange mit einem Amerikaner, der mittlerweile seit ca. 8 Monaten (5. Sept. Abreisetag) in der Welt herumbummelt. Echt gemuetlich hier. Um es mit den Worten des Amies zu sagen: "3 beautiful ladies would be nice... fuck it, 30 ladies - if you dream, dream big!!! :)"

So das wars erst mal, jetzt noch ein gemuetlicher Abend vor dem anstrengenden Aufstieg nach Gorepani morgen.

Liebe Gruesse nach Hause, D & J 

2 Kommentare:

  1. anhängliche nepalesen, schlafende wirtsfrauen, eingespritzte hippies, sexhungrige amerikaner, wirklich seltsame typen lernt ihr da kennen. aber jede begegnung erweitert ja den horizont, und sei es nur um festzustellen, dass der eigene lebensplan eh ganz super ist. bei 45grad badewasser wird das hirn aber auch manchmal sehr träääääge... (eigenerfahrungen aus NZ). ein kalter gruß aus NÖ nach nepal!A+L

    AntwortenLöschen
  2. ...man sind wir gespannt, auf die erzaehlungen und die fotos! fein, dass ihr wieder so ausfuehrlich (und witzig) blogt. heisst das, dass ihr das handschriftliche tagebuch bereits abgehakt habt. bei den schilderungen der abendlichen beschaeftigungen vermute ich das stark :-) aber wie der ami so sagt: fuck it! leben und begegnungen sind eh wichtiger als buecher - sinds gelesene, oder geschriebene.
    wir waren in der zwischenzeit auf dem teide - immerhin auch ueber 3700. stirnlampenaufstieg von der huette und rechtzeitig zum sonnenaufgang oben. war auch gar nicht sooo schlecht :-)
    alles gute weiterhin und die tini sagt ich soll schreiben, dass wir uns schon auf ein wiedersehen freuen...
    druecker euch beiden,
    b und t

    AntwortenLöschen