Wo waren wir stehengeblieben?
Ach ja, Manang. Nach einer Internetpause, gehts hinauf auf 4000m nach Yak Kagath. Hier bleiben wir in einem relativ gemuetlichen Guesthouse, mit super geheiztem Gemeinschaftsraum. Hier lernen wir Yves und seine spanische Freundin kennen, die sich in Indien kennen gelernt haben und jetzt gemeinsam die Annapurna gehen. Beide sind sehr nett. Yves koennen wir mit Antibiotika und Kohletabletten behilflich sein, da er Fieber und "naja, eh schon wissen" ....erei leidet. Abends bekommt Jakob etwas Kopfweh, was ICH auf den anstrengenden Tag und die Hitzte zurueckfuehre, David hingegen auf die Hoehe.
Am naechsten Tag eine kurze Etappe nach Thorong Phedi auf 4500m. Um 12 Uhr sind wir da und entdecken ein fast schon hypermodernes [ja es stellt sogar manche Alpenvereinshuette in den Schatten - auf MacPro wird Van Morrison bis Led Zeppelin alles gespielt] BaseCamp. Jetzt heisst es Zeit totschlagen, das ist aber mit Buechern, und der schon erwaehnten guten Musik gar nicht so schwer. Ueberraschenderweise werden wir von einem Nepalesen zu zwei Partien Schach herausgefordert. Es entwickeln sich zwei interessante Spiele, eines davon sogar dokumentiert. Hier treffen wir auch zum ersten Mal 4 Deutsche, 2 sprechen sogar Nepali und haben hier frueher mal ein Jahr gearbeitet.
3.45 Uhr Tagewache. "Im Fruehfrost zu Berge wir ziehen fallera!!!" Handschuche, Gamaschen ect. zahlen sich hier aus, denn vom BaseCamp weg stapfen wir durch Schnee. Beim Anstieg werden mehrere Grossgruppen ueberholt. Ab den HighCamp beginnt der Anstieg scheinbar endlos zu dauern. Jeder Hoehenmeter, der wieder abgestiegen werden muss, ist ein schlechter Hoehenmeter. Kurz, die Luft wird knapp. Nach 3,5 scheinbar endlosen Stunden, und einer kurzen Teepause auf 5065m haben wirs dann endlich geschafft. Schon beim Aufstieg hochalpines Flair und Panorama, ueberall Schnee. Geil!!! Wir stehen jetzt auf 5416m so hoch werden wir zu Fuss sobald nicht mehr kommen.
Der Abstieg von 1600 hm gestaltet sich anstrengender als gedacht. Aber wir bekommen wieder Luft. Auch die Umgebung veraendert sich drastisch. Wir finden uns in einer wuestenartigen Westerngegend wieder die von riesigen Bergen gesaeumt ist. Schon um 11.30 errreichen wir Muktinath. Auch hier wird der Tag noch lang, aber das ist gut, wir sind muede. Ausserdem gibts im Bob Marley Hotel real hot showers.
11.4.12. Heute gehts ueber Jhong einem alten tibetischen Klosterkomplex ueber eine atmosphaerische Staubstrasse nach Kagbeni. Den ganzen Tag mit den 4 Deutschen [Beni, Nina, Elena und Larissa] unterwegs, das ist sehr nett und lustig. Kagbeni ist ein mittelalterliches Dorf mit unheimlich viel Charme. Im YakDonald wird dann erst mal ein Yakburger verdrueckt und danach die Stadt besichtigt. Abends kommen wir im RedHouseHotel unter. Nach dem koestlichen Abendessen zeigt uns der Besitzer seinen eindeutig mystischen privaten Tempel, mit riesiger Buddhastatue und erzaehlt uns 2 Stunden lang ueber die hier sehr tibetische Kultur, Gesellschft und seine Aufgabe, diese Kultur auch in Zukunft zu erhalten. Sehr interessant, wie soll man sagen, einfach ein toller Abend.
So den Rest gibts dann wahrscheinlich morgen. Von Jomsom aus.
bis dahin alles Liebe, David und Jakob
Ach ja, Manang. Nach einer Internetpause, gehts hinauf auf 4000m nach Yak Kagath. Hier bleiben wir in einem relativ gemuetlichen Guesthouse, mit super geheiztem Gemeinschaftsraum. Hier lernen wir Yves und seine spanische Freundin kennen, die sich in Indien kennen gelernt haben und jetzt gemeinsam die Annapurna gehen. Beide sind sehr nett. Yves koennen wir mit Antibiotika und Kohletabletten behilflich sein, da er Fieber und "naja, eh schon wissen" ....erei leidet. Abends bekommt Jakob etwas Kopfweh, was ICH auf den anstrengenden Tag und die Hitzte zurueckfuehre, David hingegen auf die Hoehe.
Am naechsten Tag eine kurze Etappe nach Thorong Phedi auf 4500m. Um 12 Uhr sind wir da und entdecken ein fast schon hypermodernes [ja es stellt sogar manche Alpenvereinshuette in den Schatten - auf MacPro wird Van Morrison bis Led Zeppelin alles gespielt] BaseCamp. Jetzt heisst es Zeit totschlagen, das ist aber mit Buechern, und der schon erwaehnten guten Musik gar nicht so schwer. Ueberraschenderweise werden wir von einem Nepalesen zu zwei Partien Schach herausgefordert. Es entwickeln sich zwei interessante Spiele, eines davon sogar dokumentiert. Hier treffen wir auch zum ersten Mal 4 Deutsche, 2 sprechen sogar Nepali und haben hier frueher mal ein Jahr gearbeitet.
3.45 Uhr Tagewache. "Im Fruehfrost zu Berge wir ziehen fallera!!!" Handschuche, Gamaschen ect. zahlen sich hier aus, denn vom BaseCamp weg stapfen wir durch Schnee. Beim Anstieg werden mehrere Grossgruppen ueberholt. Ab den HighCamp beginnt der Anstieg scheinbar endlos zu dauern. Jeder Hoehenmeter, der wieder abgestiegen werden muss, ist ein schlechter Hoehenmeter. Kurz, die Luft wird knapp. Nach 3,5 scheinbar endlosen Stunden, und einer kurzen Teepause auf 5065m haben wirs dann endlich geschafft. Schon beim Aufstieg hochalpines Flair und Panorama, ueberall Schnee. Geil!!! Wir stehen jetzt auf 5416m so hoch werden wir zu Fuss sobald nicht mehr kommen.
Der Abstieg von 1600 hm gestaltet sich anstrengender als gedacht. Aber wir bekommen wieder Luft. Auch die Umgebung veraendert sich drastisch. Wir finden uns in einer wuestenartigen Westerngegend wieder die von riesigen Bergen gesaeumt ist. Schon um 11.30 errreichen wir Muktinath. Auch hier wird der Tag noch lang, aber das ist gut, wir sind muede. Ausserdem gibts im Bob Marley Hotel real hot showers.
11.4.12. Heute gehts ueber Jhong einem alten tibetischen Klosterkomplex ueber eine atmosphaerische Staubstrasse nach Kagbeni. Den ganzen Tag mit den 4 Deutschen [Beni, Nina, Elena und Larissa] unterwegs, das ist sehr nett und lustig. Kagbeni ist ein mittelalterliches Dorf mit unheimlich viel Charme. Im YakDonald wird dann erst mal ein Yakburger verdrueckt und danach die Stadt besichtigt. Abends kommen wir im RedHouseHotel unter. Nach dem koestlichen Abendessen zeigt uns der Besitzer seinen eindeutig mystischen privaten Tempel, mit riesiger Buddhastatue und erzaehlt uns 2 Stunden lang ueber die hier sehr tibetische Kultur, Gesellschft und seine Aufgabe, diese Kultur auch in Zukunft zu erhalten. Sehr interessant, wie soll man sagen, einfach ein toller Abend.
So den Rest gibts dann wahrscheinlich morgen. Von Jomsom aus.
bis dahin alles Liebe, David und Jakob
servus david und jakob, die schilderungen vom auf- und abstieg zum pass klingen wie auch die erlebnisse in den hotels und die begegnungen mit gleichgesinnten und einheimischen - wie würden kids sagen - voll ursuper. da wäre ich auch gerne dabei , vielleicht kann ich L mal zu sowas bewegen? für mich faszinierend, dass ein paar meter höher in diesem bereich echte körperliche grenzen aufgezeigt werden. jedenfalls: ich freu mich auf weitere news! B und T wünsche ich eine interessane und wie ich vermute wanderreiche teneriffa-reise! A
AntwortenLöschenhallo aus teneriffa,
AntwortenLöschenvor allem an die helden der berge und auch an alle anderen blogmitleser schicken wir aus teneriffa urlaubsgruesse. erst einen tag da und schon hatten wir ganz arge wandererlebnsse mit beeindruckenden wetterphaenomenen. mal sehen, wie sich die sache da noch entwickelt. sogar einen internetsupermarkt haben wir schon gefunden (mit muenzeinwurf).
uebrigens: im bob marley hotel waren wir auch! - wo den sonst :-)
alles gute und druecker von b und t
Hallo ihr beiden, auch wir verfolgen eure Wanderung, ich hoffe für euch ihr seht endlich auch den Yeti, stärkt euch auf jeden fall mit Yarsagumba, vielleicht kannst du mir einen Wurm mitnehmen und ein Blatt tib. Kahari
AntwortenLöschenviel Glück weiter pauli